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Presse-Mitteilungen der VIAS GmbH
Alter Betreiber ist auch neuer Betreiber - RMV und VIAS unterzeichnen neuen Verkehrsvertrag (vom 27. März 2014)

Alter Betreiber ist auch neuer Betreiber - RMV und VIAS unterzeichnen neuen Verkehrsvertrag für die Odenwaldbahn

„Wir freuen uns, mit der VIAS für weitere 12 Jahre einen Partner zu haben, mit dem wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gewohnt sind“, sagte Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung beim RMV, als er seine Unterschrift unter den neuen Verkehrsservice-Vertrag für die Odenwaldbahn setzte. Er und sein Geschäftsführerkollege Klaus-Peter Güttler sowie Herbert Häner als Geschäftsführer der Vias, die sich neu nun Vias Odenwaldbahn GmbH nennt, besiegelten mit Ihren Unterschriften das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung der Strecke, die das Verkehrsunternehmen nun schon zum zweiten Mal für sich gewinnen konnte.

Prof. Ringat führte weiter aus: „Wir haben die VIAS in den vergangenen Jahren immer als zuverlässigen und kompetenten Auftragnehmer erlebt. Auch mit der Qualität der erbrachten Verkehrsleistung sind wir zufrieden.“ So lag die Odenwaldbahn im Jahr 2013 bei Kundenbefragungen zu den Themen „Schadensfreiheit“ und „Sauberkeit“ mit Schulnoten von 1,45 und 1,55 jeweils auf einem Spitzenplatz, bei der Sicherheit mit einer Note von 1,48 sogar auf Platz 1. Auch bei der Pünktlichkeitsqoute erreichte sie immerhin noch einen beachtlichen Wert von über 87 Prozent und das bei den strengsten Vorgaben (pünktlich bis zu einer Verspätung 2:59 Minuten) im gesamten Netz.
 
„Auch wir sind natürlich stolz, dass wir erneut den Zuschlag für das Odenwald-Netz bekommen haben“, unterstützte Herbert Häner, Geschäftsführer der VIAS Odenwaldbahn GmbH die Aussagen Knut Ringats. „Als wir damals auf der Odenwaldbahn starteten, hat die Branche mit einem sehr kritischen Auge auf uns geschaut. Dass wir nun beweisen konnten, dass wir eine einmal gewonnene Ausschreibung auch ein zweites Mal für uns entscheiden können, freut uns natürlich besonders“.
 
Der Landrat des Odenwaldkreises, Dietrich Kübler, bestärkte dies: „Die Odenwald-Bahn ist eine ungeheuer wichtige Lebensader für den Odenwaldkreis! Sie ist unser direkter Anschluss an die Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Daher wissen wir um die Bedeutung dieser traditionsreichen Bahnlinie und freuen uns, mit der VIAS auch in den kommenden Jahren wieder ein starkes und zuverlässiges Eisenbahnverkehrsunternehmen an unserer Seite zu haben.
 
Der neue Vertrag der Odenwald- und Pfungstadt-Bahn startet zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 und gilt für zwölf Jahre. Das Fahrplanangebot bleibt weitestgehend so bestehen, wie es bereits heute ist, allerdings werden bei einigen Fahrten Anpassungen in den Kapazitäten vorgenommen. Damit sollen insbesondere stark nachgefragte Fahrten entlastet werden. Als Fahrzeuge sind weiterhin die bekannten Itinos der Firma Bombardier im Einsatz, die den vorgegebenen Qualitätskriterien des RMV entsprechen. Neu im Vertrag ist festgelegt, dass künftig auf allen Fahrten mindestens ein Zugbegleiter eingesetzt wird. Sie kontrollieren nicht nur Fahrkarten, sondern geben unter anderem auch Fahrplan- und Tarifauskünfte, Informationen zu Anschlusszügen oder helfen beispielsweise, Gepäck oder Kinderwagen in den Zug zu heben.
 
Auf der Odenwaldbahn, die werktäglich rund 13.000 Fahrgäste aus dem Odenwald nach Darmstadt, Hanau und Frankfurt und zurück bringt, ist die VIAS seit 2005 unterwegs. In der damals erfolgten Ausschreibung hatte erstmals die fahma Fahrzeugmanagement Rhein-Main, eine hundertprozentige Tochter des RMV, die Fahrzeuge gekauft und dem erfolgreichen Ausschreibungsgewinner zur Verfügung gestellt. Zudem war ein komplett neues Betriebskonzept entstanden mit der Durchbindung von Zügen aus dem Odenwald über Darmstadt Nord direkt nach Frankfurt, das vor allem die Fahrzeit von und nach Frankfurt um rund 20 Minuten verkürzt hatte. Zwischenzeitlich wurden die Bahnhöfe modernisiert und an der Strecke eine neues elektronisches Stellwerk errichtet. Seit dem Jahr 2011 gehört zudem der Abschnitt von Darmstadt nach Pfungstadt zum Netz, mit dem diese viele Jahre nicht befahrene Strecke wieder für den Personenverkehr zurückgewonnen werden konnte.